Projektsteckbrief

Redox Flow-Batteriespeichersystem

Projekttitel

Redox Flow-Batteriespeichersystem – Steigerung der Energieautarkie eines Unternehmens durch die Entwicklung eines chemischen Batteriespeichers für den gewonnenen Sonnenstrom

Laufzeit

Ab 2013

Auftraggeber

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT

Projektleitung

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Dr. Burfeind

Konsortium

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Technoboxx® GmbH & Co. KG

InnovationCity Ruhr

Projektziele

Das Ziel des Projektes ist die Realisierung eines Lastmanagementsystems für Strom in einem Gewerbebetrieb. Dabei soll eine bestehende Photovoltaikanlage durch ein Stromspeichersystem ergänzt werden, um die Energiestromnutzung zu maximieren und den Betrieb weitestgehend mit Energie zu versorgen, die vor Ort aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird.

Eingesetzte Methoden

Die bestehende Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 70kW peak der Firma Technoboxx soll durch eine sogenannte Redox Flow Batterie unterstützt werden. Diese speichert den produzierten Strom in Zeiten mit schwacher Stromnachfrage, wie an den Wochenenden, und gibt diesen bei großer Nachfrage oder geringer Stromproduktion ab. Die Firma Technoboxx optimiert damit den Eigenstromverbrauch, so dass die Photovoltaikanlage wirtschaftlicher betriebenen werden kann und weniger Strombezug aus dem Netz notwendig ist.

Die Redox Flow Batterie ist ein chemischer Stromspeicher. Die Speicherung erfolgt durch geladene Elektrolyte, die in flüssiger Form in getrennten Tanks gelagert werden. Zur Leistungsaufnahme bzw. -abgabe werden die Flüssigkeiten durch eine Zelle gepumpt, in der durch eine Membran hindurch ein Ladungsaustausch stattfindet. Die Elektrolyte weisen zwar eine geringere Energiedichte auf und benötigen relativ große Tanks, aber die Batterie hat eine geringe Selbstentladung, eine hohe Zyklenfestigkeit und ist technisch sehr weit skalierbar. Der Wirkungsgrad liegt bei über 80%.

Zwischenergebnisse

Ein Prototyp wurde entwickelt, derzeit werden Mittel für die erforderliche Skalierung beantragt.

Ansprechpartner

Herr Ulrich Kaak

Innovation City Management GmbH

Berichte und Dokumente