Blick über den Tellerrand: Fördermöglichkeiten in Gladbeck bei Dach- und Fassadenbegrünungen

10. September 2019 - Die Stadt Gladbeck setzt bei der Verbesserung des Mikroklimas in den Stadtteilen neben der Entsiegelung und ökologischen Aufwertung von Flächen auch auf das Begrünen von Dach- und Fassadenbereichen. Neben den stadtklimatischen Vorteilen verbessern solche Maßnahmen auch die Luftqualität und stärken den Erhalt der biologischen Vielfalt. Bürger sollen deshalb nun verstärkt animiert und unterstützt werden, ihre Gebäude und Außenanlagen grüner zu gestalten.

„Was muss ich bei der Begrünung meines Gebäudes beachten und wer kann mich hierbei unterstützen – sowohl technisch als auch finanziell?“ In verschiedenen Vorträgen soll hierüber am Donnerstag, 19.09.2019 im Raum Z061 des Neuen Rathauses (Will-Brandt-Platz 2) aufgeklärt werden. Um 19 Uhr stellt die Umweltabteilung der Stadt Gladbeck in Zusammenarbeit mit Referenten des Bundesverbandes GebäudeGrün und dem Quartiersmanagement Stadtmitte verschiedene Inhalte zum Bau und der Förderung von Dach- und Fassadenbegrünung vor.

Sven Sedlmair, Botschafter des Bundesverbandes GebäudeGrün, beginnt mit einer Einführung zu Grundlagen und technischen Voraussetzungen verschiedener Begrünungssysteme. Anja Boddenberg vom Stadtteilbüro Mitte wird die Förderung im Rahmen des Hof- und Fassadenprogrammes vorstellen. Die Umweltabteilung wird abschließend Beispiele zur Kostenstruktur präsentieren. Zudem wird über den „InnovationCity Sanierungszuschuss“ informiert, welcher Dach- und Fassadensanierungen in den Quartieren Stadtmitte und Rentfort-Nord fördert und somit ergänzend beantragt werden kann.

Im Anschluss an die Vorträge stehen die verschiedenen Ansprechpartner für weitere Beratungen zur Verfügung.

Eine erste Prognose zum Potential für eine Begrünung des Daches kann am regionalen Gründachkataster abgeschätzt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Umweltabteilung der Stadt Gladbeck über Sophia Sprang und Jörg Piontek-Möller unter Telefon: 99-2351 oder 99-2308.