Wie sieht das Quartier der Zukunft aus? – Minister Pinkwart besucht die InnovationCity | Modellstadt Bottrop

Städte zukunftsfähig umbauen, die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um datengesteuert Umbauprozesse einzuleiten und nachhaltig Energie einzusparen – in der InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop ist das bereits gelebte Praxis. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, machte sich gestern selbst ein Bild von dem Modellprojekt im Herzen des Ruhrgebietes.

„Smart, digital, klimagerecht – so wird die Zukunft unserer Städte aussehen“, ist Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH (ICM), überzeugt. „In Bottrop zeigen wir, wie eine Stadt 4.0 aussehen kann: Hier werden wir dank unseres ganzheitlichen Ansatzes bis 2020 auch die angestrebten 50 Prozent CO2-Reduktion erreichen.“ Davon ist Deutschland nach neuesten Entwicklungen weit entfernt. Umso interessierter zeigte sich NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart an den richtungsweisenden Ergebnissen des Strukturwandelprojektes in Bottrop.

Minister Pinkwart sagte: „Die InnovationCity zeigt als „Reallabor“ wie intelligente energetische Lösungen in Quartieren aussehen können. Hier werden im Kleinen die Grundsteine für nachhaltige Mobilität, regenerative Energieversorgung und klimagerechte Sanierung gelegt. Damit sendet das Modellprojekt Impulse weit über die Grenzen des Ruhrgebietes hinaus.“

Als erste InnovationCity Deutschlands setzt Bottrop auf den Entwicklungsmotor Energieeffizienz und Klimatechnologie. Im Rahmen eines Pilotprojektes wird gezeigt, wie eine Industriestadt auf Basis von 2010 bis zum Jahr 2020 ihren CO2-Ausstoß halbieren kann. Dafür entwickeln unterschiedliche Akteure innovative Ideen und Lösungen, die zugleich die  Lebensqualität der Stadtteile heben und vor Ort Arbeitsplätze sichern. Im Rahmen des InnovationCity roll out wird das Konzept aktuell auf weitere 20 Quartiere im Ruhrgebiet übertragen.