Zwei Jahre GBB Zukunftshaus

• Hoher technologischer Standard • Mieter profitieren • Stromverbrauch bilanziell abgedeckt

Bottrop, 3. März 2017 – Seit Eröffnung des Zukunftshauses der Gesellschaft für Bauen und Wohnen in Bottrop mbH (GBB) vor zwei Jahren erhebt ein beauftragtes Ingenieurbüro den Energieertrag und -verbrauch. Erste aussagekräftige Erfahrungswerte zur Energiebilanz liegen jetzt vor. Mieter profitieren bei dem Vorzeigeprojekt auf besondere Weise.

Das GBB Zukunftshaus ist das landesweit erste Plusenergiehaus im sozialen Wohnungsbau. Die Mieter wohnen in modernen, energieeffizienten und barrierefreien Wohnungen. Zugleich zahlen sie durch die öffentliche Wohnraumförderung eine verhältnismäßig geringe Miete für den hohen Wohnkomfort.

Energieeffizientes Wohnen in der InnovationCity Ruhr

Im GBB Zukunftshaus kamen moderne Dämmstoffe und Isolier-verglasung zum Einsatz, ebenso eine Abwasserwärme-Rückgewinnungsanlage. Es wurde auf der Basis des Passiv-haus-Standards errichtet und zusätzlich mit einer Hochleistungs-Photovoltaikanlage sowie einer Geothermie-Wärmepumpe ausgestattet. So kann der Energieverbrauch im Haus für Heizung, Warmwasser, Belüftung und Allgemeinstrom bilanziell abgedeckt werden. Gleiches gilt für den prognostizierten Stromverbrauch der Mieter. Die erzeugten Überschüsse werden für die Elektrotankstelle und das benachbarte Verwaltungsgebäude der GBB genutzt.

„Wir sind stolz, dass wir mit unserem Zukunftshaus einen Beitrag zur InnovationCity Ruhr leisten konnten. Es ist ein Beispiel dafür, dass Innovationen auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau wichtig sind, damit möglichst viele Mieter davon profitieren können“, resümiert der Aufsichtsratsvorsitzende der GBB, Thomas Göddertz.

Stephan Patz, Geschäftsführer der Gesellschaft, ergänzt: „Das Haus ist seiner Zeit wahrscheinlich immer noch ein Stück voraus und wir sammeln damit wertvolle Erfahrung. Um diesen maximalen energetischen Standard auch an anderen Bauvorhaben umsetzen zu können, müssen sich die Baukosten und die Wartungsintensität der verbauten Technik aber noch deutlich reduzieren, hier sind wir noch auf weitere Innovationen angewiesen“, lautet das Fazit des Bauherrn.