Abschlussbericht zum Projekt "100KWK in Bottrop" veröffentlicht

• 100 KWK-Systeme im Bottroper Stadtgebiet verbaut • Forschungsprojekt mit Potenzial zum Aufbau eines virtuellen Kraftwerks

Bottrop, 13.04.2016 – Das Gas- und Wärme-Institut Essen hat den Abschlussbericht für das „100KWK in Bottrop“ veröffentlicht. Bei dem zusammen mit der Innovation City Management GmbH durchgeführten Projekt wurden insgesamt 100 KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) im Bottroper Stadtgebiet verbaut. Ziel des Forschungsprojekts war es, den Betrieb von Heizsystemen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit unterschiedlichen Anlagen in verschiedenen Gebäudetypen zu testen und ihren Betrieb zur Einsparung von fossilen Brennstoffen und damit auch von CO2 zu optimieren. Dabei kamen sowohl gasbetriebene KWK-Anlagen mit Stirling- und Otto-Motor als auch hochmoderne Systeme mit Brennstoffzellen zum Einsatz. Diese waren mit einer Messtechnik ausgestattet, die die Betriebsdaten minutengenau zur wissenschaftlichen Auswertung an das GWI übertrug. Neben dem GWI und der ICM waren auch die Hochschule Ruhr West sowie die Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) und der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) an dem Projekt beteiligt.

Burkhard Drescher, Geschäftsführer der ICM, sieht in der KWK-Technologie einen wichtigen Baustein für die „Energiewende von unten“ – das Grundkonzept der InnovationCity Ruhr: „Mit KWK-Systemen kann Energie dezentral erzeugt und zu großen Teilen vom Endverbraucher auch selbst genutzt werden. Mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent wird zudem auch eine sehr hohe Energieeffizienz erreicht und demzufolge weniger CO2 emittiert. Damit steht dieses deutschlandweit einmalige Projekt sinnbildlich für die Ziele der InnovationCity Ruhr.“

Der Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.