11.1 Förderprogramm: Gute Erfahrungen auch als Beispiel für andere

Ihre gute Erfahrungen können ein Beispiel auch für andere Hausbesitzer in Bottrop sein. Familie Hartl hat mit Hilfe zweier städtischer Förderprogramme das Dach ihres Mehrfamilienhauses an der Gerichtsstraße 59 saniert und die Fassade neu gestaltet. Ein weiterer Beitrag zum InnovationCity-Projekt.

Die Beratung im Zentrum für Information und Beratung (ZIB) der InnovationCity Ruhr und durch die zuständige Abteilung bei der Stadtverwaltung war nicht nur zügig, sondern brachte den Hartls auch eine doppelte Förderung ein: Zur energetischen Verbesserung des Hauses wurde eine Dachrenovierung in den Blick genommen, wobei im Rahmen der Gesamtsanierung die Dachdämmung mit Mitteln aus der Förderrichtlinie "11.1." finanziert wurde - einem Fördertopf der vor dem Hintergrund der InnovationCity-Bemühungen für energiesparende Maßnahmen bereit steht.

"Wir haben den Eigentümern dann noch zusätzlich zu einer neuen Fassadengestaltung geraten, die sich aus Sicht der Stadt auch gut in die Stadterneuerungsbemühungen einpasst", erläutert der städtische Sachgebietsleiter Karl-Heinz Maaß. So tragen zur propperen Hausansicht insbesondere nach einer speziellen Reinigung die gemauerten Backsteinflächen und der dezente Neuanstrich der Putz-Fassadenflächen bei. Finanzielle Unterstützung für diese Arbeiten erhielten die Bauherren durch Inanspruchnahme des Förderprogramms "11.2.", dem sogenannten "Haus- und Hofflächen"-Programm, mit dem insbesondere gestalterische Unternehmungen gefördert werden können.

Was die Antragsteller Birgit und Claus Hartl besonders gefreut hat, war die "einfache Beantragung, ein Din-A4-Blatt" und die zügige, wenig bürokratische Bearbeitung im "schlanken" Verfahren: Nach der Erstberatung im ZIB am 27. August vergangenen Jahres und der sofortigen Antragstellung bei der zuständigen Stadterneuerungsabteilung wurde bereits am 5. September die "Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn" durch die Stadtverwaltung erteilt. Denn wegen des nahenden Winters wurde mit Blick auf die Dachsanierung eine besondere Eilbedürftigkeit zugestanden. Die durchgeführten Dacharbeiten wurden am 7. Januar diesen Jahres abgenommen, eine Woche später die Fördersumme aus dem "11.1."-Topf ausgezahlt.

Beim Programm "11.2." und der Fassadenneugestaltung hat die Zuwendug nicht viel länger in Anspruch genommen: Der Zuwendungsbescheid ging am 30. Oktober heraus, die Abnahme der Arbeiten erfolgte am 19. Januar. Auszahlung der Förderung war in dieser Sache am 3. Februar.

"Durch die Doppelförderung konnte Familie Hartl einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Sanierungsaufwendungen abdecken", stellt Karl-Heinz Maaß befriedigt fest. Da Hartls nicht über die konkreten Summen sprechen möchten, gern gesehene "Nachahmer" aber gerade hier Fragen haben, zieht Karl-Heinz Maaß das Fazit: "Die Förderquote über beide Maßnahmen betrug im Schnitt 25 Prozent der Investitionssumme!".

Was das Programm "11.1." insgesamt angeht, so sind in dem Jahr seit Einrichtung im August 2014 bisher 120 Anträge auf Förderung gestellt worden. "Bis dato resultiert aus diesen Unternehmungen eine Gesamtinvestitionssumme von 3,5 Mio. Euro, wobei um die 90 Prozent dieser Investitionen von Bottroper Unternehmen umgesetzt worden sind", betont Stadterneuerer Maaß. Die durchschnittliche Fördersumme im "11.1."-Programm gibt er mit 15 Prozent an und hat noch den Tipp an alle Bottroper im InnovationCity-Projektgebiet: "Noch sind einige Fördermittel im Topf, die wir gerne in Umbau-Projekte fließen lassen wollen!"

Die Hartls sind mit dem Ergebnis der Renovierung auf jeden Fall sehr zufrieden, die ihren gedanklichen Ursprung in Handlungsnotwendigkeiten nach Schäden am 78 Jahre alten Dach durch Sturm "Ela" hatte: "Durch die von außen aufgebrachte 18-Zentimeter-Dachdämmung haben wir gerade in der Winterzeit eine deutliche Energieeinsparung in der ausgebauten Dachwohnung erzielt." Und jetzt in den heißen Sommerwochen sei es unter dem Dach wesentlich kühler als zu früheren Zeiten.

Quelle: Stadt Bottrop

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