Interessierter Austausch zum Thema "Strukturwandel"

• Chinesische Delegation besucht Bottrop • Vorstellung der Projekts InnovationCity Ruhr

Eine Delegation aus der chinesischen Stadt Pingdingshan war zu Gast in Bottrop. Hintergrund ist dabei, dass die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Wunsch an Bottrop und die weiteren Städte Gelsenkirchen und Herten herangetragen hatte, eine Kooperation mit der chinesischen Stadt einzugehen, was das spezielle Thema Strukturwandel angeht.

Oberbürgermeister Bernd Tischler hat die Delegation zunächst am Mittag im Ratssaal begrüßt. In seiner Ansprache hob er, die Parallelen zwischen der chinesischen Stadt und Bottrop hervor. So gründet sich wirtschaftliche Entwicklung Pingdingshans im Wesentlichen auf den Steinkohlebergbau. Auf großes Interesse der Delegation stieß Tischler mit seinen Hinweisen auf den Strukturwandel, den Bottrop zu bewältigen habe. „Wir sind auf einen erfolgreichen Weg. Unsere Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten sind sehr gut", so der Oberbürgermeister. Mit dem Klimaschutzprojekt InnovationCity sei die Stadt gut aufgestellt, um die 2018 wegbrechenden Arbeitsplätze im Bergbau teilweise aufzufangen.

Zum weiteren Besuchsprogramm der Delegation gehörte ein Besuch des Zentrums für Information und Beratung (ZIB). Rüdiger Schumann, Bereichleiter Marketing & Kommunikation der ICM, erläuterte die Ziele des InnovationCity-Projektes. Die Gruppe besichtigte außerdem die Hochschule Ruhr West und das InnovationCity-Zukunftshaus am Ostring. Die Bottroper Rundtour endete am Abend im Bernepark als weiterem markanten Ort des Strukturwandels in dieser Stadt und der Region.

Quelle: Stadt Bottrop