E-Scooter machen gemeinnützige Institutionen mobil

• Einrichtungen und Bürger testen E-Scooter im Alltag • Rund 10.000 Kilometer innerhalb eines Jahres zurückgelegt • Große Nachfrage bei öffentlichem Verleih von Rollern, Pedelecs und Renault Twizy

Bottrop, 7. Mai 2014 – Kurze Dienstfahrten kommen im lokalen Geschäftsalltag häufig vor. Wer diese umweltfreundlich zurücklegen will, muss auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr zurückgreifen. Seit gut einem Jahr bietet die InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop noch eine weitere Alternative: Verschiedene gemeinnützige Einrichtungen können Dienst- und Besorgungsfahrten mit elektrisch betriebenen Rollern, sogenannte E-Scooter, erledigen. Zu den Nutzern gehören unter anderem die Sportjugend Bottrop und die Bottroper Feuerwehr, die Caritas sowie der städtische Kindergarten Vonderort. Zur Verfügung gestellt werden die E-Scooter von dem Wirtschaftspartner RWE.

Ihr persönliches Zwischenfazit stellten Vertreter der Einrichtungen heute im Zentrum für Information und Beratung (ZIB) der InnovationCity Ruhr vor. Der Tenor war durchweg positiv: Die Roller machten Spaß, seien sehr praktisch und vermittelten beim Fahren ein „sauberes Gefühl“. Rund 10.000 Kilometer wurden mit den insgesamt acht Rollern im vergangenen Jahr zurückgelegt. Allein die Feuerwehr Bottrop kam 2013 auf eine Laufleistung von 2.000 Kilometern. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden daher in diesem Jahr noch weitere fünf Roller an die Einrichtungen und an Bottroper Unternehmen vergeben.

Auch Bottroper Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit die E-Scooter unkompliziert zu testen. In Kooperation mit den Radstationen am Hauptbahnhof und am Berliner Platz können dort drei Roller gegen eine Servicegebühr von fünf Euro für einen Tag geliehen werden. Darüber hinaus stehen auch weiterhin die zusammen mit der Emscher Lippe Energie (ELE) angebotenen Elektrofahrräder kostenlos zum Verleih bereit. Das Ausleihen selbst ist einfach: Über die Telefonnummer 02041/7659958 oder über die Online-Formulare können beide Zweirad-Arten reserviert werden. Am Tag der Abholung muss noch ein gültiger Personalausweis und bei den E-Rollern zusätzlich eine gültige Fahrerlaubnis der Klasse M vorgelegt werden. Bereits im vergangenen Jahr wurde dieses Angebot stark nachgefragt. So lag die Auslastung im Schnitt bei 50 Prozent, in den Sommermonaten zum Teil bei über 90 Prozent.

Ergänzend können Anwohner des Pilotgebiets und Kunden der ELE auch Elektromobilität auf vier Rädern testen. Interessenten können beim Autohaus Günter Körber einmalig für 48 Stunden einen Renault Twizy leihen und Probe fahren. Reservierungen können unter der Nummer 02041/27765 bei Herrn André Körber vorgenommen werden. Bei der Abholung müssen der Führerschein und Personalausweis, bei Interessenten außerhalb des Pilotgebiets auch die ELE Card, vorgelegt werden. Wegen der großen Nachfrage kann es hier zu Wartezeiten von mehreren Wochen kommen.