Konstituierende Sitzung des wissenschaftlichen Beirats der InnovationCity Ruhr

• Ministerin Svenja Schulze eröffnet Auftaktveranstaltung • 22 Experten aus NRW-Forschungseinrichtungen unterstützen InnovationCity Ruhr

Bottrop, 29. April 2013 – Der wissenschaftliche Beirat der InnovationCity Ruhr hat sich heute im Zentrum für Information und Beratung (ZIB) zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Die Veranstaltung markiert den offiziellen Beginn der institutionalisierten wissenschaftlichen Begleitforschung zur InnovationCity Ruhr, die vom Land NRW gefördert und vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie koordiniert wird.

Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, eröffnete die Auftaktveranstaltung. Burkhard Drescher, Geschäftsführer Innovation City Management GmbH, erläuterte dazu die bisherigen Erfolge der InnovationCity Ruhr. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident und Forschungsgruppenleiter am Wuppertal Institut, stellte die Herausforderungen und das thematische Spannungsfeld für das Projekt InnovationCity Ruhr aus Sicht der Wissenschaft dar.

Ziel der Wissenschaftlichen Begleitforschung ist es, die Umsetzung des Gesamtprojekts InnovationCity Ruhr durch eine dauerhafte Beratung zu begleiten und dabei die Initiierung von Forschungsvorhaben zu unterstützen und zu fördern. Dabei können die in der Umsetzung gemachten Erfahrungen systematisch ausgewertet und analysiert und somit der Bottroper Transformationsprozess vorangetrieben werden. Zudem stellt die Begleitung durch den wissenschaftlichen Beirat sicher, dass die Einzelprojekte und -maßnahmen im Einklang mit der Zielsetzung der InnovationCity Ruhr stehen und die gewonnenen Ergebnisse übertragbar sind.

Der wissenschaftliche Beirat, bestehend aus 22 Vertreterinnen und Vertretern verschiedener zentraler Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen, unterstützt damit den kontinuierlichen Evaluierungs- und Beratungsprozess. Die Expertinnen und Experten aus verschiedenen Themenbereichen sollen Umsetzungsimpulse geben und mögliche Lücken in der Projektbandbreite aufzeigen.

Ministerin Svenja Schulze sagte: „Die hier in Bottrop gemachten Erfahrungen und erzielten Ergebnisse sind im Hinblick auf den Klimawandel und daraus resultierende Herausforderungen von großer Bedeutung. Die wissenschaftliche Begleitung ist dementsprechend besonders wichtig, um einen Erkenntnistransfer zu gewährleisten. Ich freue mich daher, dass wir als Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW die InnovationCity Ruhr unter diesem Aspekt fördern können.“

Burkhard Drescher: „Das Engagement so vieler hochkarätiger Wissenschaftler macht deutlich, dass unser Projekt als Forschungslabor hier in Bottrop nicht nur für die Bürger und die Wirtschaft interessant ist. Die Erfahrungen die wir hier auch mit Unterstützung der zahlreichen Forschungseinrichtungen gewinnen, bilden die Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg der InnovationCity Ruhr und für die Übertragbarkeit auf andere Städte und Projekte.“

Prof. Manfred Fischedick ergänzte, dass sich „mit der InnovationCity Ruhr für die Wissenschaft die Möglichkeit ergibt, den einzigartigen und hoch ambitionierten Umbau-Prozess forschungsseitig zu begleiten. Was wir hier in Bottrop lernen, hat eine enorme Signalwirkung für die anstehende Energiewende in Deutschland aber auch für die vielen Städte über die Landesgrenzen hinaus. Unsere Aufgabe ist es, die gewonnen Erkenntnis so aufzubereiten, dass sie auf andere Orte übertragbar sind.“