STEAG Fernwärme verlängert Förderprogramm für InnovationCity Ruhr

Bottrop/Essen. Das im Juli 2011 gestartete Fernwärme-Förderprogramm der STEAG Fernwärme GmbH „100 Fernwärme-Anschlüsse“ für InnovationCity Ruhr geht in die zweite Runde: Nachdem der 100. Anschluss im Februar erfolgreich vorgenommen wurde, wird STEAG Fernwärme das Programm um weitere 100 Anschlüsse verlängern. Beim heutigen Presse-Termin im Bottroper Rathaus stellten die Schirmherren des Projektes, Oberbürgermeister Bernd Tischler und Udo Wichert, Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH, Erfolge der ersten Kampagne und Einzelheiten zur Förderung vor.

Oberbürgermeister Bernd Tischler begrüßt das Engagement von STEAG: "Dass die Steag ihre Förderung noch einmal aufstockt und damit die Zahl der Zielhaushalte auf dann 200 verdoppelt, ist eine sehr gute Nachricht für Bottrop und für das Projekt InnovationCity. Als Oberbürgermeister freue ich mich über das hohe Engagement des traditionsreichen Unternehmens. Die Kraft-Wärme- Kopplung ist eine zukunftsweisende Technologie gerade in industriellen Ballungsgebieten. Hier kann Bottrop wieder einmal mit gutem Beispiel voran gehen." Das Engagement in Bottrop ist dem Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH Udo Wichert ein wichtiges Anliegen: „Mit unseren Investitionen in der InnovationCity Ruhr in Bottrop-Boy, Eigen und nun auch im weiteren Stadtgebiet machen wir als Unternehmen deutlich, dass wir an die Stadt Bottrop auch in Zukunft glauben. Wir sehen auch langfristig gute Absatzchancen für unser ökologisch sinnvolles und ökonomisch wettbewerbfähiges Produkt.“

Die Förderung für 100 weitere Haushalte kann nun allen Bottroper Bürgern – auch über das Pilotgebiet InnovationCity Ruhr hinaus – angeboten werden. Besteht die Möglichkeit, ein Haus wirtschaftlich an das Fernwärmenetz anzuschließen, können Bottroper Bürger einen finanziellen Zuschuss beantragen. Ihr Gebäude wird dann zukünftig mit Wärme aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung zur Einsparung von CO2 beheizt. Die Förderungshöhe richtet sich nach dem Wärmebedarf des Gebäudes: Bei einem Wärmebedarf von 15 bis 25 kW beträgt der Zuschuss 1.500 Euro, ab 26 kW Wärmebedarf bezuschusst STEAG das Vorhaben sogar mit 2.000 Euro.

Interessierte Hausbesitzer können sich für die Förderung formlos z. B. mit einem kurzen Anschreiben bei der STEAG Fernwärme bewerben. Ansprechpartner für die eingehenden Bewerbungen ist der Gebietsleiter für Bottrop, Otmar Rückmann. Die erste Kontaktaufnahme ist über verschiedene Wege möglich:

– über ein Kontaktformular im Internet (http://www.steagfernwaerme. de)
– per Fax unter: 0201 / 801-4888
– per Telefon unter: 0800 / 801-4900 (Montag bis Freitag geschaltet ab 7:00 Uhr).

Zeit ist dabei ein wichtiger Faktor: Die zweite Kampagne startet am Montag, dem 18. März, und endet mit dem Eingang der 100. Bewerbung. Maßgeblich dafür ist der Eingang des formlosen Antrags bei der STEAG Fernwärme GmbH. Sollten die 100 Bewerbungen nicht erreicht werden, endet die Kampagne offiziell am 31.12.2014.

Investition in Klimaschutz: InnovationCity Ruhr und STEAG Fernwärme
Das nun verlängerte Programm ist ein weiterer Förderbaustein der STEAG Fernwärme GmbH zur Umsetzung der Ziele der InnovationCity Ruhr: Bereits im Mai 2011 wurde der erste Schritt zum Ausbau der Fernwärmeversorgung in Bottrop-Boy gemacht. Unter Beteiligung von Umweltminister Johannes Remmel wurde der offizielle erste Spatenstich zur Versorgung von 160 Wohnungen im Bottroper Stadtteil vollzogen. Neben den im ersten Schritt der nun verlängerten Kampagne geförderten 100 Anschlüsse im Zielgebiet von InnovationCity Ruhr konnten weitere Projekte umgesetzt werden, wie die Erschließung des Bottroper Stadtteils Eigen mit hocheffizienter Fernwärme. Im April 2012 erhielten insgesamt 92 Wohneinheiten der Gesellschaft für Bauen und Wohnen Bottrop mbH (GBB) energiesparende sowie klimaschonende Wärmeversorgungssysteme.

Mehr als 90% der bereitgestellten Fernwärme wird dabei nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Der Fernwärmeausbau der STEAG mit einer hoch effizienten Wärmedarbietung aus Kraft-Wärme-Kopplung (mit dem Primärenergiefaktor 0,39) wird wesentliche Beiträge zu den Zielsetzungen „Erhöhung der Energieeffizienz“ und „Einsparung von Primärenergie“ leisten sowie zu einer deutlichen Reduzierung des CO2-Ausstoßes führen.